Über das TaB – Theater am Bahnhof

Das TaB (Theater am Bahnhof) ist ein unabhängiger Verein mit seinem Kulturhaus. Im Theatersaal werden von Oktober bis April Theater, Konzerte, Lesungen und Partys veranstaltet. Das TaBart, ein kleiner Konzertraum mit Bar im hinteren Bereich des Tab, hat jeweils am Donnerstag geöffnet. Das Kino im zweiten Stock hingegen ist jeden Tag offen. Neben Blockbustern wird am Dienstag und Mittwoch jeweils ein Studiofilm gezeigt.



Das TaB ist blau, rundherum Wirtschaftskrise, die leersteht.

Jeder kennt das TaB in Reinach, alle haben eine Meinung dazu. Mindestens jeder war schon dort. Heute tut sich hier aber etwas. Der alte Gedanke von der unabhängigen Kultur im Oberwynental wird neu aufgegriffen und, vielfach auch vom Haus abgeleitet und am Haus festgemacht, neu interpretiert. Das TaB ist ein sehr verwinkeltes Haus. Die Ideen liegen hier dicht aufeinander und hintereinander. Oben das Kino, bestimmend für die meisten Räume, unten gekoppelt der Theatersaal. Man betritt das Gebäude in eine breite schwarze Bar mit Schriftenmalerei und Weinrot an den Wänden, je nach Licht. Im hinteren Teil des Hauses miteinander verbunden ein Gefüge aus Künstlergarderobe und Schminkraum, früher sogar als Mikroherberge ausgelegt, für Künstler die dort übernachten mussten. Heute mit Büro und Technikraum.
Unten die renovierten Räumlichkeiten des Tabart mit einer kleinen Bar, einer vor kurzem vom Tabart Team gebauten kleinen Erhebung für die Musiker, ebenso eine Terrasse draussen mit Holzspänen am Boden.

Angebot

Das TaB als Ganzes bedeutet ausgewählte Kultursternchen in Form von Aufführungen, Film, Eigeninszenierungen und Spezialanlässen. Eng mit der Region verbunden, wird die Geschichte des TaB für die Bedürfnisse der Region weitergewoben. Viele kulturelle Ausrichtungen werden einbezogen, neue Ideen finden Eingang, und Offenheit diesen gegenüber wird als Chance respektiert . Das Tab ist aber auch Geschichte vieler Begegnungen zwischen Publikum und Künstlern. Viele Künstler kehren auch als erfolgreiche Darbieter ins TaB zurück. Am TaB muss was dran sein, sind wir der Meinung.

Die Idee der Macher des TaB ist die eines Ortes, wo man sich wohlfühlt und wo jedermann und -frau Anregungen für den Alltag findet. Die Arbeit im Betrieb wird hauptsächlich ehrenamtlich durchgeführt mit dem immer wieder diskutierten und verbesserten Ziel TaB. Die wieder junge Struktur und die Erfahrungen der Beteiligten erlauben es, unkompliziert an neue Vorhaben ranzugehen. Nachwuchs in Kultur mit Tradition ist ein schwieriges Wort, auch schwierig zu steuern, dennoch diskutieren neue MacherInnen ihre Bedürfnisse auch bei uns, und das neue Team ist auch Zeichen für diesen stetigen Wandel und die Freude an neuen Gesichtern.

TaBart

Eine hartnäckige junge Generation von Leuten stellt bei uns auch ein eigenes Programm auf die Beine, bereits in einiger Tradition und nach etlichen Führungswechseln. Das Tabart ist eine Art Sub-Verein im TaB und betreibt im hinteren Teil, im Keller mit Terrasse, wöchentlich donnerstags ein Treffpunkt mit Bar und des öfteren auch kleinen Bandformationen der verschiedensten Musikstile. Zum Publikum gehören mehrheitlich junge Leute, aber auch gestandene Tabler, die in unkomplizierter Atmosphäre einen frischen Abend verbringen möchten. Speziell beim TaBart ist seine musikalische und artistische Breite und ein selbst sehr aktives Publikum. Das TaB Team organisierte wiederkehrend einmal jährlich im grossen Saal des TaB einen offiziellen TaB Anlass, die TaBart Band-Night.

Unterstützung

Das TaB wird von der öffentlichen Hand (Kuratorium), den Gemeinden, Sponsoren, Gönnerbeiträgen und den Eintritten finanziert. Der Kontakt mit diesen Partnern, aber auch mit anderen kulturellen Institutionen bilden die Grundlage für unsere wirtschaftliche Reflexion.

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