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Frank & Louis
Was passiert, wenn jemand an Demenz erkrankt, während er eine lebenslange Haftstrafe absitzt? Dieser Frage geht die Regisseurin und Drehbuchautorin Petra Volpe in FRANK & LOUIS auf den Grund. Nach dem Erfolg mit HELDIN ist sie zurück mit ihrem ersten englischsprachigen Film, der einen feministischen Blick auf eine Männerfreundschaft wirft.
FRANK & LOUIS feierte seine Europapremiere am diesjährigen Locarno Film Festival und gewann den Publikumspreis.
Frank (Kingsley Ben-Adir), ein Mann in den Vierzigern, verbüsst eine lebenslange Haftstrafe – mit der Aussicht auf Bewährung. Um die brutale Realität des Gefängnisalltags zu ertragen, hat er sich emotional abgeschottet. Als er in eine neue Einrichtung verlegt wird, beschliesst er, sich den Gold Coats anzuschliessen – einem Programm, in dem Häftlinge an Alzheimer und Demenz erkrankte Mitinsassen zu betreuen – in der Hoffnung, durch dieses Engagement die Chancen auf Bewährung zu erhöhen.
Die Arbeit ist fordernd, doch Frank entwickelt eine unerwartete Beziehung zu einem seiner Patienten, Louis Nelson (Rob Morgan), einem Mann, der einst für seine Macht und Autorität gefürchtet wurde. Ihn zu pflegen bringt Frank an seine körperlichen und emotionalen Grenzen.
- Regie Petra Volpe
- Produzent Reto Schaerli, Lukas Hobi, Thembisa Cochrane, Georgie Paget, Cora Olson, Susan Wendt
- Drehbuch Petra Volpe, Esther Bernstorff
- Musik Oliver Coates
- Schauspieler Kingsley Ben-Adir, Rob Morgan, René Pérez Joglar, Rosalind Eleazar, Indira Varma